Frisch gebackenes Eiweißbrot in Scheiben mit Lachs, Käse, Tomaten und der glutenfreien UNE Foods Eiweißbrot-Backmischung
30. September 2026

Eiweißbrot backen – so gelingt es zu Hause

Selber Brot backen liegt im Trend und Eiweißbrot erst recht. Wer weniger Kohlenhydrate essen und trotzdem nicht auf Brot verzichten will, landet schnell beim Eiweißbrot. Der Haken: Mit klassischen Rezepten aus Mehl, Hefe und ein paar Körnern wird daraus selten ein wirklich proteinreiches Brot.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du ein saftiges Eiweißbrot zu Hause backst – mit einem einfachen Rezept, einer Quark-Variante und ein paar Tipps, die den Unterschied machen.

Was ist Eiweißbrot eigentlich?

Eiweißbrot ist Brot mit einem deutlich höheren Eiweißgehalt als klassisches Brot. Statt vor allem aus Mehl und Stärke besteht es aus proteinreichen Zutaten wie Proteinpulvern, Eiklar oder Quark, oft kombiniert mit ballaststoffreichen Rohstoffen. Das Ergebnis: mehr Eiweiß, mehr Ballaststoffe und deutlich weniger Kohlenhydrate.

Unser glutenfreies Eiweißbrot bringt zum Beispiel 37 g Eiweiß, 32 g Ballaststoffe und nur 12 g Kohlenhydrate pro 100 g mit – bei einem milden Geschmack im Weißbrot-Stil.

Eiweißbrot selbst backen: Das einfache Rezept

Du brauchst keine Backausbildung für ein gutes Eiweißbrot: Mit der Backmischung gelingt es in wenigen Schritten – wichtig ist nur, den Teig nicht zu lange zu bearbeiten.

Zutaten

Zubereitung

  1. Teig anrühren: Backmischung mit lauwarmem Wasser und Olivenöl verrühren, bis eine klebrige Teigmasse entsteht. Wer mag, rührt zusätzlich ein Ei unter.
  2. Ruhen lassen: Den Teig 5 Minuten stehen lassen und danach noch einmal etwa 1 Minute mit dem Knethaken auf niedriger Stufe durchmischen.
  3. In die Form: Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 20 cm) füllen und mit angefeuchteten Fingern glatt streichen.
  4. Gehen lassen: Abgedeckt 30–45 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  5. Backen: Bei 180–200 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Eine ofenfeste Schale mit Wasser auf dem Ofenboden sorgt für eine schönere Kruste.
  6. Auskühlen: Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen – das ist bei glutenfreiem Brot besonders wichtig, damit die Krume stabil wird.

Tipp: Umluft vermeiden

Backe möglichst mit Ober-/Unterhitze. Umluft trocknet das Brot schneller aus – und ein saftiges Eiweißbrot ist genau das Ziel.

Eiweißbrot-Rezept mit Quark: Die saftige Variante

Eine beliebte Abwandlung ist Eiweißbrot mit Quark. Der Quark bringt zusätzliche Feuchtigkeit und eine feine, weiche Krume:

  1. Verrühre 100 g Magerquark mit dem lauwarmen Wasser, bevor du die Backmischung dazugibst.
  2. Die Ölmenge kannst du auf 1 EL reduzieren, da der Quark schon Fett mitbringt.
  3. Alles weitere bleibt gleich: in die Form, gehen lassen, backen, auskühlen.

Das Ergebnis ist ein besonders saftiges Brot, das sich gut fürs Frühstück eignet.

Tipps für glutenfreies Eiweißbrot

  • Klebriger Teig ist normal. Glutenfreier Teig hat keine elastische Struktur wie Weizenteig – er soll eher klebrig als formstabil sein.
  • Nicht zu früh anschneiden. Auskühlen lassen! Sonst wird die Krume gummiartig.
  • Richtig lagern: Im Kühlschrank hält sich das gebackene Brot bis zu 10 Tage, am besten in einem Brotbeutel mit Baumwolltuch, damit Feuchtigkeit aufgenommen wird.
  • Vorrat backen: Ein Brot lässt sich gut in Scheiben einfrieren und direkt toasten.

Für wen lohnt sich selbst gebackenes Eiweißbrot?

Für alle, die bewusst auf Eiweiß und Ballaststoffe achten, ohne auf Brot verzichten zu wollen: beim Sport, in der kohlenhydratreduzierten Küche oder einfach als alltagstaugliche Alternative zu klassischem Weißbrot. Und ganz nebenbei weißt du beim Selberbacken genau, was drin ist.

Rezeptideen & Inspiration

Weitere Brotideen, Backtipps und varianten findest du auf unserem Instagram-Kanal @une_foods.

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